Der Name ´Goldelius´ wurde erstmals um 1560 erwähnt und ist eine lateinisierte Form
des Namens ´Goeldel´.
Im 15./16. Jahrhundert kam in gebildeten Kreisen die Mode auf, Familiennamen ins Lateinische oder Griechische zu übertragen.
Ein grosser Teil der Geschichte Goeldel/Goldelius spielt sich von ca. 1550-1750 in der Region Eisenach-Sonneberg-Ölsnitz ab. Etwa 150 Jahre lang von evangelisch-lutherischen Pfarrern als Zweitname für Predigten benutzt, spaltete sich der Name Goldelius um 1700-1720 dauerhaft von der Linie Goeldel als neuer, eigenständiger Hauptname ab. Etwa zeitgleich begann die Migration/Teilung der Goeldel/Goldelius aus dem ostthüringischen Raum in Richtung Norden, nach Lübeck, Berlin und in die Neumark.
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